
Der Fachkräftemangel in der Schweizer ICT-Branche ist kein abstraktes Problem mehr – er ist in den Büros und Entwicklungsabteilungen von Luzerner Unternehmen täglich spürbar. Offene Stellen bleiben monatelang unbesetzt, Projekte verzögern sich, und erfahrene Mitarbeitende werden mit Aufgaben überlastet, die eigentlich auf mehrere Schultern verteilt werden sollten. Dabei liegt eine der wirkungsvollsten und kosteneffizientesten Lösungen direkt vor der Haustür: das IT-Praktikum mit Lernenden der Benedict-Schule Luzern.
Die Nachfrage nach qualifizierten IT-Fachkräften übersteigt das Angebot in der Schweiz seit Jahren. Laut dem ICT-Berufsbildungsbericht fehlen jährlich mehrere Tausend Fachkräfte im Bereich Applikationsentwicklung und Systemtechnik. Für KMU in der Zentralschweiz ist die Situation besonders herausfordernd: Sie konkurrieren mit Grossunternehmen aus Zürich und Basel um dieselben Talente – und verlieren diesen Wettbewerb häufig allein aufgrund von Gehaltsunterschieden.
Ein strukturiertes Praktikumsprogramm mit Informatiklernenden EFZ ist kein Ersatz für erfahrene Fachkräfte, aber es ist ein strategisch kluger Weg, um den Nachwuchs frühzeitig an das eigene Unternehmen zu binden und gleichzeitig reale Entlastung im Tagesgeschäft zu erzielen.
Applikationsentwickler EFZ sind keine blossen Beobachter – sie sind ausgebildet, um von Beginn an produktiv mitzuarbeiten. Je nach Lehrjahr bringen sie unterschiedliche, aber stets praxisrelevante Kompetenzen mit:
| Lehrjahr | Typische Einsatzbereiche im Praktikum |
|---|---|
| 1. Lehrjahr | Datenbankabfragen (SQL), Skript-Automatisierung, IT-Arbeitsplatzsupport |
| 2. Lehrjahr | Frontend- und Backend-Entwicklung, OOP, agile Teamarbeit, Cloud-Grundlagen |
| 3. Lehrjahr | Applikationssicherheit, Testing, Mobile-Apps, funktionale Programmierung |
| 4. Lehrjahr | Verteilte Systeme, DevOps, CI/CD-Pipelines, Innovationsprojekte |
Ein Lernender im zweiten Lehrjahr kann beispielsweise eigenständig eine interne Webapplikation mit React-Frontend und Node.js-Backend entwickeln – Kompetenzen, die er in den Modulen 294, 295 und 320 erworben hat. Die vollständige Übersicht aller Module finden Sie auf unserer Modulübersicht für Applikationsentwickler EFZ [blocked].
Die Frage, die Unternehmen am häufigsten stellen, ist: Lohnt sich der Aufwand? Die Antwort ist eindeutig ja – und das lässt sich konkret beziffern.
Ein ausgebildeter Junior-Entwickler kostet in der Zentralschweiz zwischen CHF 80'000 und CHF 100'000 pro Jahr (inkl. Sozialleistungen). Ein Praktikant im dritten oder vierten Lehrjahr erbringt bei gezieltem Einsatz 40–60 % der Leistung eines Junior-Entwicklers – zu einem Bruchteil der Kosten. Hinzu kommt der strategische Vorteil: Unternehmen, die Lernende während des Praktikums kennenlernen, haben eine deutlich höhere Chance, diese nach dem Lehrabschluss als Festangestellte zu gewinnen.
Erfahrungswert aus der Praxis: Unternehmen, die regelmässig Praktikanten der Benedict-Schule Luzern aufnehmen, berichten, dass über 60 % der Praktikanten nach dem EFZ-Abschluss eine Festanstellung im selben Betrieb antreten oder zumindest in engem Kontakt bleiben.
Luzern ist bekannt für Tourismus, Finanzdienstleistungen und den Bildungsstandort. Weniger bekannt ist, dass die Zentralschweiz eine wachsende ICT-Szene beherbergt – von mittelständischen Softwareunternehmen über Industriebetriebe mit Digitalisierungsbedarf bis hin zu öffentlichen Institutionen, die ihre IT-Infrastruktur modernisieren.
Die Benedict-Schule Luzern ist einer der führenden Anbieter für ICT-Berufsausbildungen in der Zentralschweiz. Ihre Lernenden werden nach dem offiziellen Modulbaukasten von ICT-Berufsbildung Schweiz ausgebildet und sind auf die Anforderungen des regionalen Arbeitsmarkts vorbereitet. Ein Praktikum mit einem Lernenden der Benedict-Schule ist damit nicht nur eine Investition in Nachwuchsförderung, sondern auch ein Beitrag zur Stärkung des ICT-Standorts Luzern.
"Wir haben keine Zeit, einen Praktikanten zu betreuen." Die Betreuung eines gut ausgebildeten Lernenden im dritten oder vierten Lehrjahr erfordert erfahrungsgemäss 2–3 Stunden pro Woche. Der Zeitaufwand ist überschaubar – der Nutzen überwiegt deutlich, besonders wenn der Lernende eigenverantwortlich an einem klar definierten Projekt arbeitet.
"Unsere Projekte sind zu komplex für Lernende." Komplexe Projekte lassen sich in Teilaufgaben zerlegen, die dem Kenntnisstand des Lernenden entsprechen. Gleichzeitig profitieren Lernende von anspruchsvollen Umgebungen: Sie lernen schneller, sind motivierter und entwickeln ein tiefes Verständnis für reale Systemarchitekturen.
"Wir haben schlechte Erfahrungen gemacht." Schlechte Erfahrungen entstehen meist durch fehlende Struktur: kein klares Projekt, keine definierten Ziele, keine regelmässigen Feedbackgespräche. Die Benedict-Schule Luzern unterstützt Betriebe bei der Planung des Praktikums und stellt sicher, dass Lernende mit realistischen Erwartungen und konkreten Lernzielen starten.
Die Vermittlung eines IT-Praktikanten über die Benedict-Schule Luzern ist kostenlos und unkompliziert. Der Prozess läuft in wenigen Schritten ab:
Der gesamte Prozess dauert in der Regel 2–3 Wochen vom ersten Kontakt bis zum Praktikumsstart.
Der Fachkräftemangel in der ICT-Branche wird sich in den nächsten Jahren weiter verschärfen. Unternehmen, die heute in Nachwuchsförderung investieren, sichern sich einen entscheidenden Vorteil: Sie kennen die Talente von morgen bereits heute, haben eine etablierte Beziehung zu ihnen und können gezielt auf ihre Stärken setzen.
Ein IT-Praktikum mit einem Lernenden der Benedict-Schule Luzern ist kein Aufwand – es ist eine Investition mit messbarem Return. Machen Sie den ersten Schritt und nehmen Sie noch heute Kontakt auf.
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Diese Praktikanten haben Erfahrung mit den in diesem Artikel behandelten Technologien
Applikationsentwicklung
Ich bin Informatikstudent im 4. Semester und suche ab August ein Praktikum, um meine Ausbildung abzuschliessen. Ich verfüge bereits über praktische Erfahrung in der Frontend- und Backend-Entwicklung. Zu meinen Kenntnissen zählen React, C#, HTML und CSS, ergänzt durch grundlegende Erfahrung in JavaScript sowie Python. Zudem habe ich Erfahrung im Umgang mit SQL- und NoSQL-Datenbanken. Ein bereits absolviertes Praktikum im IT-Bereich hat mir wertvolle Einblicke in die Praxis ermöglicht und mir geholfen, meine beruflichen Vorstellungen weiter zu schärfen. Nun bin ich motiviert, meine Kenntnisse gezielt einzusetzen und fachlich weiter auszubauen.
verfügbarApplikationsentwicklung
Ich bin derzeit im 4. Semester und auf der Suche nach einem Praktikum im Bereich Applikationsentwicklung ab August. Schon jetzt konnte ich erste praktische Erfahrungen in der Programmierung, Webtechnologien und im Umgang mit Datenbanken sammeln. Zurzeit arbeite ich an einer eigenen Online Shopping Webseite, bei der ich React im Frontend sowie C# und Web APIs im Backend einsetze. Ausserdem habe ich bereits eine App namens „Team Status“ mit React Native sowie eine „Secure App“ mit C# entwickelt. Dabei konnte ich mich intensiv mit modernen Frameworks und Sicherheitsaspekten der Softwareentwicklung beschäftigen. Meine IT-Kenntnisse umfassen C#, Web API, MySQL, React Native, React, JavaScript, TypeScript, HTML und CSS.